VISION

Jeder der Berge erklimmt kennt den Moment: Du stehst auf dem Gipfel, und dahinter tun sich neue, unglaubliche Berge auf, die ebenfalls nur darauf warten, bestiegen zu werden. So ist jeder Berg nur eine Etappe. Und jeder Gipfel die beste Motivation für neue, höhere Ziele. 
(Maloja)

Nach 10 Jahren Hullak Rannow Architekten war es an der Zeit innezuhalten und die Etappen Revue passieren zu lassen.
Vieles hatten wir erlebt und viele wertvolle Erfahrungen gemacht.
Wir haben große und kleine Projekte bearbeitet, waren ein keines Büro und ein großes Unternehmen, haben in großen und in kleinen Teams gearbeitet. Würden wir diesen Weg so noch einmal gehen? 
Auf jeden Fall! Nach elfjähriger Zusammenarbeit war die Zeit reif für eine neue Entwicklungsrichtung - ein Transformationsprozess.

ENTWICKLUNG DER IBS GMBH ZUR TR GMBH

Die IBS GmbH wurde immer wieder für Tätigkeiten außerhalb der reinen Sachwalterschaft als Architekten genutzt: Generalplanung, schlüsselfertiges Erstellen von Kitas, Entwicklung/ Vertrieb von Planungskonzepten als "Produkt", etc. Im Zuge der Umfirmierung wurde aus Rannow Architekten - team rannow architekten und aus der IBS GmbH die tr gmbh.

Wir haben gelernt, dass - egal wie groß ein Unternehmen ist - die Projekte immer nur von einer begrenzten Anzahl von Teammitgliedern bearbeitet werden. Bei der tr gmbh erheben wir diese Erkenntnis nun zum Prinzip.
Im Sinne des allseits bekannten Alinghi Prinzips suchen wir die am besten geeigneten Crewmitglieder für die Lösung der jeweiligen Aufgabe. Wir starten mit unseren "alten Hasen" bei team rannow architekten und sind dabei über die tr gmbh das Team aus weiteren Crews / Niederlassungen mit neuen Hasen zu verstärken. 

Wir sind kein loses Netzwerk! Wir sind ein Team! Ein Konzentrat aus Idealisten, Crews aus Experten. Wenn möglich, wird aus einer leitenden Mitarbeiterin die Niederlassungsleiterin. Wir haben für uns definiert, dass wir wirksam sein möchten.

DER WERKSTOFF ALS NACHHALTIGKEITS-SCHRAUBE

Wirksam sein! Da sich im Gebauten die Diskussion häufig noch auf den Energieverbrauch in der Nutzungsphase abstellt, sehen wir hier Handlungsbedarf. Ein hoch energieeffizientes Gebäude muss nicht in entsprechend hohem Maß nachhaltig sein. Oft stehen Einsatz und Ergebnis nicht im Einklang. Bei einer integralen Betrachtung von Nachhaltigkeit kommt es - neben einer guten Gestaltung - im Wesentlichen darauf an, die richtigen Werkstoffe am richtigen Ort und zum richtigen Zweck einzusetzen. Es gilt die Gesamtbetrachtung des Lebenszyklus zugrunde zu legen. Im Werkstoff, seiner Fortentwicklung und seinem Einsatz stecken für uns die Innovationen für die Architektur in der Zukunft. 

Die Transformation von architektonischen Belangen in gebaute Umwelt - die sich im Gegensatz zu zahlreichen anderen Aspekten unserer Arbeit weniger im Digitalen, als vor allem im Analogen wiederfindet - interessiert uns besonders. Da sind wir "old schoool"! 

Wir glauben an den Klimawandel, aber auch daran, dass wir etwas tun können. Architekten können die Welt retten! Wir müssen es aber auch tun. Ein sehr hoher Anteil der globalen Energie und Ressourcenverbräuche geht auf das Konto des Bauens. 

Mit unserer Expertise in vielen Bereichen der Architektur, wollen wir uns nun verstärkt nachhaltiger Baukultur widmen. Klimafreundliches Bauen, CO2 - Neutralität, Graue Energie, Recyclingfähigkeit und energetische Rücklaufzeit von Baumaterialien, all diese Themen sind für eine gute, zukunftsfähige Architektur unumgänglich. Die Kunst wird sein, baukulturelle, ökologische und ökonomische Faktoren im "Produkt Architektur" zu vereinen. Deshalb war es wichtig, dass wir alle technischen Mitarbeiter zum geprüften "DGNB Professional" fortgebildet haben. 

FAZIT

Unsere Wirtschaft und damit auch die Kreativwirtschaft wird sich radikal verändern. Für das Planen und Bauen sehen wir die Lösung darin, dass wir Planenden uns in unserer Arbeit konsequenter der Verantwortung stellen ein mangelfreies Werk, ein Produkt, zu schaffen. Wir müssen weg von, zu Planen "bis der Beton hart ist". 

Um das wirksam und auch wirtschaftlich erfolgreich zu schaffen, gilt es unsere Berufung innerhalb der Kreativwirtschaft mit entsprechenden Unternehmen zu positionieren.

Wir haben uns vorgenommen den nächsten Gipfel in Angriff zu nehmen. Dabei haben wir das Ziel im Blick, die Route und die passenden Crews für die Etappen stellen wir jetzt zusammen. Wir freuen uns auf den Aufstieg und die Herausforderungen, die vor uns liegen!